Aktuelle Projekte

Spielkreis für Vorschulkinder mit Fluchterfahrung

Spielkreis für Vorschulkinder mit Fluchterfahrung und ihre Eltern als Übergang zum Regelsystem der Kindertagesbetreuung

 

Angeboten werden zweimal wöchentlich stattfindende Spielkreise für geflüchtete Kinder im Vorschulalter sowie eine beratende Begleitung und Anbindung der Familien im FamoX Familien- und Bildungszentrum.

 

Die Spielkreise werden von zwei erfahrenen Fachkräften geplant und durchgeführt (Dipl. Sozialpädagogin und staatlich anerkannte Erzieherin/ Musikpädagogin). Ein_e Sprachmittler_in ergänzt das pädagogische Angebot und erleichtert die Verständigung. Angeboten werden vielfältige Spiel- und Bildungsaktivitäten, die das (implizite) Lernen (in Bezug auf Sprache, Gesundheit und Sozialverhalten) fördern. Hierzu gehören Musik, Rollenspiel, Bewegungsangebote, Kreativ- und Experimentierangebote.

 

Die geflüchteten Familien werden eingeladen, das Familienzentrum als Ort der Begegnung und Unterstützung kennenzulernen. Sie werden ermutigt, das FamoX auch über dieses konkrete Angebot hinaus selbständig zu nutzen. Kontakte zwischen Familien mit und ohne Fluchthintergrund werden aktiv unterstützt.

 

Wo: FamoX Familien und Bildungszentrum, Scharnweberstraße 25, 10247 Berlin

Wann: dienstags & donnerstags, 9.00 bis 12.00 Uhr

Aktionszeitraum: 01. September bis 22. Dezember 2016

Ansprechpartnerin: Julia Foltys (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

 Die Spielkreise werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft.

Netzwerk Inklusion in Berlin-Friedrichshain

Die oXxymoron GmbH hat sich auf den Weg gemacht, ein aktives Netzwerk Inklusion in Friedrichshain aufzubauen. Die Beteiligten des Netzwerks übernehmen Verantwortung für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am Leben in der Gesellschaft.

 

Zu diesem Zweck führen wir regelmäßige Fachtreffen zum Thema Inklusion durch. Einerseits soll durch diese Treffen die Vernetzung, der regelmäßige Austausch und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur_innen und Einrichtungen* zum Thema Inklusion gefördert werden. Andererseits sollen die Fachtreffen einen Rahmen für die inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem Thema und die Reflexion der eigenen Arbeit bieten und im Ergebnis zu einer qualitativen Verbesserung dieser Arbeit führen.

 

Während der Treffen setzen sich die Teilnehmenden jeweils mit einer exemplarischen Fragestellung zum Thema Inklusion auseinander. Vorschläge zu den Themen werden im Netzwerk gemeinsam erarbeitet. Die inhaltliche Vorbereitung findet durch Mitarbeiter_innen der oXxymoron GmbH und interessierte Akteur_innen aus dem Netzwerk statt.

 

Darüber hinaus bietet jedes Treffen Raum für den Austausch über unterschiedliche auf Inklusion zielende Aktivitäten im Sozialraum. Erfolgreiche Aktivitäten sollen gewürdigt, Misserfolge konstruktiv analysiert werden. Den Partnerorganisationen wird Raum gegeben, sich Anregungen für konkrete Projekte zu holen und für die Umsetzung Netzwerkpartner_innen zu finden.

 

Die Arbeit des Netzwerkes wird in einem öffentlich zugänglichen Weblog dokumentiert: https://inklusionsnetz.wordpress.com/

 

Wir freuen uns über Interesse an dem Netzwerk Inklusion! Bitte melden Sie sich mit Fragen, Anregungen oder Anmeldungen zu den Netzwerktreffen an Frau Magdalena Weinsziehr unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

* Wir streben ein möglichst vielfältiges Netzwerk an, in dem sich unterschiedlichste Akteur_innen für das gemeinsame Ziel der Förderung von Inklusion engagieren. Daher ist die Zielgruppe der Fachtreffen breit gefasst.

 

Ansprechpartnerin: Magdalena Weinsziehr (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Berliner Landesprogramm „Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita“

Unsere Kita Scharnweberstraße nimmt am Landesprogramm „Kitas bewegen – für die gute gesunde Kita“ (LggK)  teil.

 

Das LggK ist ein Organisations- und Qualitätsentwicklungsprogramm. Ziel des Programms ist es, die Gesundheitssituation aller am Kita-Alltag Beteiligten nachhaltig zu steigern.

 

Gesundheit wird im Landesprogramm als physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden verstanden und soll als Querschnittsthema im Kita-Alltag verankert werden.

 

Das LggK befindet sich in der dritten Umsetzungsphase und wird in zweijährigen Zyklen umgesetzt. Die Kita Scharnweberstraße durchläuft bis Ende 2017 diesen eng begleiteten sechsstufigen Organisationsentwicklungsprozess.

 

Im Laufe des Umsetzungsprozesses entwickelt die Kita Scharnweberstraße einrichtungsbezogene Ziele und entsprechende Maßnahmen, setzt diese um und evaluiert schließlich die Ergebnisse.

 

Ansprechpartnerinnen

Katja Karg (Leiterin der Kita Scharnweberstraße), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Magdalena Weinsziehr (Referentin der Geschäftsführung), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fachtag Inklusion

Ein 3. Fachtag Inklusion ist für Sommer 2017 geplant. Nähere Informationen folgen in Kürze.

 

2. FACHTAG INKLUSION – Übergänge im Bildungssystem inklusiv gestalten

Am 10 Juni 2016 fand im FamoX Familien und Bildungszentrum der zweite Fachtag Inklusion statt. Beim diesjährigen Fachtag Inklusion richteten wir den Blick in die Praxis und fragten nach der Umsetzung inklusiver Prinzipien in unserer alltäglichen Arbeit. In den Fokus nahmen wir dabei die Übergängen im Bildungssystem – von der Krippe bis in den Beruf. Die Veranstaltung wurde mit Mitteln für fallunspezifische Arbeit (FuA) des Jugendamts Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin unterstützt.

 

Die Ergebnisse des Fachtages 2016 können Sie in unserer Dokumentation (PDF-Download) nachlesen.

 

 

1. FACHTAG INKLUSION – Umsetzung inklusiver Prinzipien in Berlin-Friedrichshain, Sozialraum VIII

Die gemeinnützige oXxymoron GmbH organisierte und moderierte am 21. November 2014 in den Räumen des FamoX einen Fachtag zum Thema Inklusion. Ziel war es, Institutionen, freien Trägern und Akteur_innen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe im Sozialraum VIII einen Raum für den fachlichen Austausch und die inhaltliche Auseinandersetzung mit inklusiven Prinzipien und Werten zu bieten. Die Veranstaltung wurde mit Mitteln für fallunspezifische Arbeit (FuA) des Jugendamts Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin unterstützt.

 

Die Ergebnisse des Fachtages 2014 können Sie in unserer Dokumentation (PDF-Download) nachlesen.

 

Wenn Sie Fragen zum Fachtag oder Interesse an einem Austausch haben, freuen wir uns sehr über Ihre Kontaktaufnahme!

 

Ansprechpartnerin: Magdalena Weinsziehr

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Sprachförderkonzept Kita Colbestraße

Die Sprache ist das wichtigste und älteste Kommunikationsmittel der Menschen. Sie bildet die Grundlage für Interaktionen und das Entstehen sozialer Beziehungen. Über die Sprache können Kinder ihre Persönlichkeit und ihr Weltwissen entwickeln. Sprachkompetenz ist als Schlüsselqualifikation von besonderer Bedeutung für die kindliche Entwicklung, für schulisches und lebenslanges Lernen sowie für gesellschaftliche und politische Teilhabe. Kinder lernen sprechen, um kommunizieren zu können: Sie möchten ihre Bedürfnisse mitteilen und in Dialog mit anderen treten. Spracherwerb findet durch Beobachtung und aktives eigenes Ausprobieren statt - nicht nur in der Familie, auch im Kindergarten. Die sprachliche Bildung ist Aufgabe aller am Kind Beteiligten.

Wir sehen es als unsere pädagogische Aufgabe an, Kinder auf eine anregende Weise an Sprachen (Mutter- und Fremdsprachen) heranzuführen und sie bei der Aneignung zu begleiten und zu unterstützen.

Wir haben den Anspruch, ein differenziertes Wissen über den sprachlichen Entwicklungsstand jedes Kindes zu erhalten. Dafür nutzen wir Beobachtungen, Gespräche mit den Kindern und Eltern sowie kollegiale Beratungen und Teamsitzungen. Zudem berücksichtigen wir den kulturellen und familiären Hintergrund. Wir holen jedes Kind auf seinem individuellen Entwicklungsstand ab. Wir nutzen die persönlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bedürfnisse jedes Kindes, um mögliche Förderziele abzuleiten. Da jedes Kind sein eigenes Lerntempo hat, geben wir ihm Raum und Zeit, sich sprachlich zu entwickeln und fördern dies durch vielfältige Methoden und Materialien. Als sprachlich-kommunikative Vorbilder begleiten wir die Kinder durch den pädagogischen Alltag.

Die Unterstützung der Sprachentwicklung ist diesem Ansatz entsprechend dann am effektivsten, wenn sie in den Alltag eingebunden und an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder orientiert ist. Kinder erleben dabei den Sinn, die Notwendigkeit und die Möglichkeiten von Sprache. Unsere Pädagog_innen sind für die Kinder Gesprächspartner, die ihnen zuhören, denen es wichtig ist, was sie zu sagen haben, die hinhören und die sie verstehen wollen. Genauso wichtig sind für Kinder sprachanregende Aktivitäten, welche in den Alltag integriert sind: Raum zum Erzählen, Zuhören und Geschichten erfinden, Zeit zum Vorlesen und für Bibliotheks- und Theaterbesuche, Gelegenheiten zum Sprechen und Diskutieren. Besondere Anlässe bieten sich hierzu im Morgenkreis, auf Ausflügen oder zur Mittagszeit. Insbesondere während der Essensrunde entsteht eine sprachanregende Atmosphäre, in der die Kinder mit den Pädagog_innen ins Gespräch kommen und gemeinsam über die Welt philosophieren.

Mit einer Musikpädagogin finden regelmäßig Sing-, Tanz-, Rhythmik- und Entspannungsangebote statt. Auch eigene Theaterstücke werden einstudiert und vor Eltern, Freunden und Verwandten aufgeführt. Das natürliche Interesse der Kinder an Sprache wird unterstützt durch Reime, Abzählverse, Fingerspiele, Lieder, Wort- und Sprachspiele, von denen unsere Pädagog_innen ein großes Repertoire besitzen und z.B. in alltäglichen Warte- oder Übergangssituationen anbieten.

Auch die Vorbereitung auf die Schriftsprache spielt in unserer Kita eine Rolle. Das Heranführen an die Schrift ist von großer Bedeutung für die Entwicklung der Lesekompetenz und legt die Grundlage für Bildungserfolge. Viele Beschriftungen (ausschließlich in Druck- und Großbuchstaben), unterstützt durch Fotos, begleiten die Kinder im Alltag. Sie finden z.B. an den Garderobenplätzen, an den Portfolios und an den Zahnputzbechern ihren Namen und ihr Foto wieder. Somit erkennen sie ihr Eigentum und können es von dem ihrer Freunde unterscheiden. Ebenso sind die Räumlichkeiten der Einrichtung und die Regale und Kisten für die Spielsachen beschriftet und bebildert. Das Betrachten von Büchern (mit Freunden oder Erziehern) und das Vorlesen wecken zusätzlich das Interesse an Buchstaben, Wörtern und Sätzen. Im Entdecken der Schriftsprache unterstützen und begleiten wir die Kinder, indem wir das aufgreifen, was sie von uns fordern. Dafür werden den Kindern verschiedene Materialien zur Verfügung gestellt, z.B. Buchstaben aus Holz sowie Papier und Stifte, damit die Kinder ihren Namen, den Namen ihrer Freunde, einzelne Buchstaben oder Wörter schreiben können. Wenn ein Kind mit vier oder fünf Jahren ein Buch nimmt, es aufschlägt und auf der linken Seite anfängt zu „lesen“ oder mit dem Finger über die Schrift von links nach rechts fährt, seinen Namen aufschreibt oder eine Geschichte kritzelt, dann hat es schon eine Vorstellung von der Schriftsprache.

Sprachförderung wird bei uns in den Alltag integriert, darf aber nicht nur zufällig stattfinden. Es ist wichtig, sich zu überlegen, welche Kinder welche sprachlichen Anregungen brauchen und diese dann gezielt in Aktivitäten einzubauen. Bspw. wird es einem Kind mit fehlender Lautsprache durch die Verwendung von gebärdenunterstützter Kommunikation ermöglicht, seine Bedürfnisse mitzuteilen und den Kontakt zu anderen aufzubauen. Ein Kind mit geringem Wortschatz wird öfter mal zur dialogischen Bilderbuchbetrachtung einzeln oder in der Kleingruppe eingeladen und ein anderes Kind wird beim Erkennen von grammatischen Regeln unterstützt, indem mit ihm Rollenspiele mit häufigen sprachlichen Wiederholungen gespielt werden.

Für Kinder mit Schwierigkeiten im sprachlichen Bereich ist es oft herausfordernd, sich dem Alltag der Kindertagesstätte zu stellen und mit anderen Personen in Kontakt zu treten. Deshalb bieten wir neben der alltagsintegrierten Sprachförderung Projekte mit gezielter Sprachförderung an. Diese finden in Gruppen mit bis zu zehn Kindern statt und werden dem jeweiligen Entwicklungsstand und Alter der Kinder angepasst sowie auf ihre Interessen und Bedürfnisse zugeschnitten. Konzipiert und durchgeführt werden diese Projekte von unseren Fachkräften (Heil- und Rehabilitationspädagog_innen, Facherzieher_innen für Integration, B. A. Sprache und Sprachförderung in sozialer Arbeit, Facherzieher_innen für Psychomotorik).

Auch für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache stellt die erste Zeit in der Kindertagesstätte zumeist eine große Herausforderung dar. Sie sind oft nicht mit kulturellen Gewohnheiten vertraut und können ihre Bedürfnisse schwer äußern. Wir haben es uns zum Ziel gemacht, Kinder und ihre Eltern mit nichtdeutscher Muttersprache zunächst intensiv zu begleiten und sicherzustellen, dass sie sich in unserer Kindertagesstätte wohl und sicher fühlen. Ist diese Grundvoraussetzung gegeben, werden zusammen im Team und mit den Eltern weitere Schritte besprochen. Es ist uns wichtig, dass die Muttersprache und die Kultur der jeweiligen Familien einen Platz in unserer Kindertagesstätte finden. Die Akzeptanz und Wertschätzung von Verschiedenheit in Form von unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Werten spielt daher auch in der Sprachförderung eine große Rolle. Dies geschieht z.B. indem wir in den Morgenkreisen auf unterschiedlichen Sprachen zählen, gemeinsam verschiedene Feste planen und Familienmitglieder einladen, um uns auf anderen Sprachen vorzulesen, mit uns zu kochen oder andere Dinge in den Alltag der Kita mit einfließen zu lassen. Es ist uns bewusst, dass die Beherrschung der Muttersprache von grundlegender Bedeutung ist, um den Erwerb der Zweitsprache (in diesem Fall Deutsch) zu ermöglichen oder zu erleichtern. Die Unterstützung der Eltern, ihre Kinder in der Erstsprache zu fördern, ist uns dabei wichtig.

Gemeinsam mit den Eltern arbeiten wir an unserem Bildungsauftrag und unterstützen so die sprachliche Bildung der Kinder. Wir sehen die Eltern als Experten ihrer Kinder. Sie werden von uns individuell angesprochen und einbezogen. Wir führen regelmäßig Entwicklungsgespräche durch, bieten den Eltern behördliche Unterstützung an, arbeiten eng mit externen Therapeuten und Kinder- und Jugendambulanzen zusammen und vermitteln bei Bedarf Kontakte zu Sprachberatungsstellen. Diese enge Zusammenarbeit hat bei den Eltern und uns einen hohen Stellenwert und ist wichtig für eine
gute Sprachentwicklung der Kinder.

Inklusion in den Kitas

Wir sind davon überzeugt, dass Widersprüche herausfordernd sind, Entwicklung fördern können und dass jeder Mensch einzigartig ist. Deshalb ist die Kita Colbestraße auf dem Weg zur inklusiven Pädagogik (die u.a. in der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 verankert ist), um jedes Kind unter Berücksichtigung seiner ganz individuellen Entwicklung und Bedürfnisse in der Kita zu fördern und ihm somit das Recht auf Mitbestimmung sowie gleichberechtigte und gesellschaftliche Teilhabe zu gewähren. Inklusion ist ein Konzept des menschlichen Zusammenlebens und bedeutet, dass jeder Mensch von Geburt an Teil einer Gesellschaft ist, die jeden anerkennt und gleichberechtigt teilhaben lässt. 

 

Für eine inklusiv arbeitende Kita bedeutet dies, dass die Strukturen des sozialen Miteinanders, die Konzeption und die tägliche Praxis so gestaltet sind, dass sie alle – Kinder, Eltern, Mitarbeiter_innen, Therapeut_innen, etc. – in ihrer Individualität willkommen heißt und mitgestalten lässt.

 

Vielfalt wird in der Kita als Bereicherung und Normalität angesehen – „Anderssein“ kann daher kein Grund für irgendeine Art von Ausgrenzung werden. Die Unterschiede und individuellen Beeinträchtigungen der Kinder werden als Chance für gemeinsames Spiel und Lernen betrachtet –  und nicht als zu lösende Probleme. Somit haben Kinder in einer inklusiven Kita das Recht auf eine gemeinsame, gleiche und qualitativ hochwertige, d.h. inklusive Erziehung und Bildung. Die Strukturen in der Kita werden von den Mitarbeiter_innen so gestaltet, dass ein gemeinsames Spielen und Lernen sowie Mitbestimmung und eine individuelle Förderung für jedes Kind möglich sind. Gleichzeitig wird das Bewusstsein und die Wertschätzung von Individualität und Vielfalt entwickelt, um diskriminierendem Verhalten vorzubeugen.

 

Im Rahmen des Projekts Inklusion pflegt die Kita nachhaltige Beziehungen und Zusammenarbeit mit Institutionen im Sozialraum. Die Entwicklung inklusiver Strukturen kommt der Qualität der pädagogischen Arbeit der Kita mit ihren Kindern und Mitarbeiter_innen sowie der gesamten Gesellschaft zugute.

 

Ansprechpartnerin: Naomi Hirsch

Ernährungsbildung in der Kita Colbestraße

 

Das Projekt Ernährungsbildung in der Kita Colbestraße ist im Dezember 2013 als Pilotprojekt für alle oXxymoron Kitas gestartet. In enger Zusammenarbeit von Mitarbeiter_innen der Küche, der Kita und des Trägers soll das Thema gesunde Ernährung systematisch und dauerhaft im Alltag verankert werden. Dabei geht es allgemein um die Bildung eines gesundheitsfördernden Verhaltens der Kinder. Praktisch bedeutet dies, das Handlungsfeld Ernährung in möglichst vielen Bereichen des pädagogischen Alltags zu verankern mit dem Ziel, die Kinder an ein ausgewogenes Ernährungsverhalten heranzuführen und die Grundlagen für einen selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Umgang mit Essen und Trinken zu legen.

In einem ersten Schritt hat das Projektteam auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme eine Stärken-Schwächen-Analyse vorgenommen. Hierzu gehören Erhebungen und Analysen in den Handlungsfeldern (1) Getränke, (2) Frühstück/Zwischenmahlzeiten, (3) Mittagsverpflegung und Gestaltung des Speiseplans, (4) Auswahlkriterien für Lebensmittel und Speisen, (5) Organisation und Rahmenbedingungen von Mahlzeiten, (6) Praxisorientierte Bildungsangebote mit Lebensweltbezug, (7) Pädagogische Gestaltung von Ess-Situationen, (8) Verknüpfung mit Bildungsbereichen des Berliner Bildungsprogramms, (9) Vereinbarungen für Ess-Situationen im Kita-Alltag, (10) Beteiligung von und Dialog mit den Eltern, (11) Kommunikation mit Küchenfachkräften, (12) Kommunikation zum Speiseplan sowie (13) Organisations- und Qualitätsentwicklung.

Vor diesem Hintergrund wird es in weiteren Schritten darum gehen, Ziele für die Ernährungsbildung in der Kita festzulegen, um darauf aufbauend konkrete Handlungsziele zu vereinbaren und entsprechende Maßnahmen zu planen. Im weiteren Verlauf soll ab Februar 2014 sukzessive mit der Durchführung von einzelnen Maßnahmen begonnen werden. Diese werden systematisch dokumentiert sowie mit Blick auf Ergebnisse ausgewertet und reflektiert, so dass bei Bedarf eine Nach- bzw. Umsteuerung oder Verstetigung eingeleitet werden kann. Ziel ist es, nach einer Projektlaufzeit von etwa einem Jahr deutliche Fortschritte in der Ernährungsbildung dokumentieren zu können. Darüber hinaus sollen die gemachten Erfahrungen den anderen oXxymoron Kitas zur Verfügung gestellt werden, um dort entsprechende Projekte zu initiieren.


Ansprechpartner: Alexander Deckert und Ilja Luciani

Kunsttherapeutische Präventionsangebote

Kinder wachsen unter vielfältigen Bedingungen auf. Nicht immer ist es möglich, erschwerende oder belastende Faktoren zu verhindern. So müssen Kinder vielleicht mit der Trennung der Eltern, mit Krankheit oder mit dem Tod eines Familienangehörigen umgehen. Emotionale und soziale Kompetenzen stärken Kinder und bilden das Fundament für kognitive Lernprozesse, kunsttherapeutische Angebote unterstützen Kinder dabei, fördern ihre Entwicklung und wirken präventiv. Die Kleingruppenarbeit ermöglicht eine Auseinandersetzung mit Ängsten und Hoffnungen, Wünschen und Konflikten und schafft so Erleichterung bei der Bewältigung der Lebensprozesse.

 

In der Auseinandersetzung mit Materialien finden Kinder ihren eigenen Ausdruck. Sie machen sich ein Bild von ihrer Welt, können es verändern, erweitern, manchmal auch zerstören, um später ein neues aufzubauen. Im kreativen Prozess erleben sich Kinder selbst als Schöpfer. Aus dieser Erfahrung entwickeln sich Selbstvertrauen und ein positives Selbstkonzept. In der Begleitung und beim Überwinden von Schwierigkeiten werden Handlungsfähigkeiten erweitert. Dadurch erleben die Kinder ihre Selbstwirksamkeit, die auch als Voraussetzung für das Überwinden von Problemen und die Bewältigung belastender Ereignisse gilt.

 

Ansprechpartnerin: Bianka Storm

oXxy-Fachteams

oXxy-Fachteams werden bei der oXxymoron GmbH die regelmäßig stattfindenden Fach-Teamsitzungen genannt.  Ausgehend von dem Wunsch der Heil- und Rehabilitationspädagog_innen sowie der Krippenerzieher_innen, sich regelmäßig einrichtungsübergreifend zu treffen, um in einen qualifizierten Fachaustausch zu treten, wurden im nachfolgenden auch Treffen der Erzieher_innen/ Pädagog_innen im Ü3-Bereich installiert. Diese Zusammenkünfte finden nunmehr seit Längerem alle ein bis zwei Monate statt. 

 

Inhaltlich bieten die oXxy-Fachteams den Rahmen für die fachspezifische Diskussion von Themen aus dem Kita-Alltag, Fallbesprechungen sowie die Erarbeitung von Arbeitshilfen und Materialien. Außerdem wird diese Plattform genutzt, um von Weiterbildungen zu berichten, so dass die neuen Informationen allen Einrichtungen des Trägers zu Gute kommen. Die oXxy-Teams sind eine wichtige Möglichkeit, uns ständig qualitativ weiterzuentwickeln und dem Leitbild einer lernenden Organisation gerecht zu werden.

oXxy-Fachteam Heil- und Rehabilitationspädagogik

Gegenstand des oXxy-Fachteams Heil- und Rehabilitationspädagogik ist die Arbeit mit Kindern, die über einen besonderen Förderbedarf verfügen. Im Vordergrund stehen, neben dem einrichtungsübergreifenden Austausch über konkrete Sachverhalte, die Weiterentwicklung der besonderen pädagogischen Förderung dieser Kinder und die Entwicklung von Angeboten einer inklusiven Pädagogik für alle Kinder.

 

Darüber hinaus wird an zeitlich begrenzten Projektthemen gearbeitet. So haben die Heil- und Rehabilitationspädagog_innen in den Fachteamsitzungen eine Vorlage erstellt, mit der bei der oXxymoron GmbH Entwicklungsberichte verfasst werden. Diese Vorlage orientiert sich an den Vorgaben des Berliner Senats für das Verfassen von Förderplänen und bezieht weitere Entwicklungsaspekte mit ein. Ergänzend wurde eine ausführliche Handreichung herausgegeben, die die einzelnen Entwicklungsbereiche detaillierter beschreibt. 

 

Intensiv diskutiert wurde auch das Rollenverständnis als Heil- und Rehabilitationspädagog_innen in der Kita-Gruppenarbeit sowie bei der Planung von Projekten zur gezielten Förderung der Kinder mit einem Integrationsstatus. Zu Grunde liegt diesen Aktivitäten unser Verständnis von Inklusion: das Bestreben, jedes einzelne Kind so zu unterstützen, dass es seinen nächsten Lernschritt gehen kann. 

 

Ansprechpartnerin: Kathleen Bente

oXxy-Fachteam Krippenpädagogik

Das oXxy-Fachteam Krippenpädagogik beschäftigt sich in seinen regelmäßigen Treffen mit der Arbeit im U3-Bereich. Die Fachkräfte tauschen sich inhaltlich über verschiedene pädagogische Themen aus und unterstützen sich gegenseitig mit praktischen Anregungen für den Alltag. Die Ergebnisse werden dokumentiert und damit für Mitarbeiter und Eltern nutzbar gemacht. So haben zum Beispiel die Krippenerzieher_innen ein Informationsheft für Eltern zur Eingewöhnung ihrer Kinder in der Kita zusammengestellt.

 

Inhaltlich beschäftigt sich das Team beispielsweise mit dem Übergang von der Krippe in die große Gruppe, der Kommunikation mit Eltern, der Abstimmung im Team, der Eingewöhnung  oder der Sauberkeitserziehung. Oft werden auch besondere Situationen aus der täglichen Arbeit kitaübergreifend diskutiert wie zum Beispiel das Thema Beißen unter den Kindern. 

 

Ansprechpartnerin: Stefanie Pietschker

oXxy-Fachteam Ü3-Pädagogik

Dem oXxy-Fachteam Ü3-Pädagogik  gehören alle Erzieher_innen und Pädagog_innen an, die nicht den anderen beiden Fachteams zugeordnet sind. Das Fachteam trifft sich alle zwei Monate mit dem Ziel, sich über aktuelle und geplante pädagogische Angebote zu informieren und auszutauschen. Schwerpunkte des themenspezifischen Austausches waren in der Vergangenheit die Gestaltung des Tagesablaufs, die Planung und Vorbereitung des Morgenkreises, der konstruktive Umgang mit organisatorisch bedingten Wartezeiten (bspw. vor dem Verlassen der Kita), Regeln und Rituale beim Mittagessen sowie Möglichkeiten der Gestaltung der Altersmischung von Gruppen.

 

Ein wichtiges und regelmäßiges Element der Kita übergreifenden Arbeit sind die im Fachteam geplanten und verabredeten gegenseitigen Hospitationen, zu denen jeweils ein Feedback an die besuchte Gruppe und ein Bericht in der eigenen Gruppe als wichtige Grundlagen für gemeinsames Lernen gehören. 

 

Ansprechpartner: Daniel Wegewitz

 

Abgeschlossene Projekte

Beratung für Kita-Teams in der Arbeit mit geflüchteten Familien

Das Projekt ist bereits abgeschlossen.

 

Die Aufnahme und Betreuung von Kindern aus geflüchteten Familien kann Erzieher_innen und Kita-Teams vor ungewohnte Situationen, Verunsicherungen und neue Herausforderungen stellen. Kinder aus geflüchteten Familien kommen in den Kindertagesstätten mit ihrer eigenen Geschichte an. Ihre Biographien und Erlebnisse auf ihrem Weg nach Deutschland sind vielfältig und individuell. Ebenso kann sich die Aufnahme in den Kindertagesstätten sehr unterschiedlich gestalten. Die Arbeit in der Kindertagesstätte kann und soll keinen notwendigen therapeutischen Prozess ersetzen. Für die Kinder und Familien mit Flucht- und Gewalterfahrung kann die Wiederherstellung von Alltag einen Beitrag zur Stabilisierung leisten.

 

Damit geflüchtete Kinder und ihre Familien die Kita als verlässlichen und sicheren Ort erleben können, brauchen sie starke und zugewandte Bezugspersonen, die ihr Verhalten verstehen und einordnen können.

Um Sie als Erzieher_in oder Kita-Team bei die-ser anspruchsvollen, vielschichtigen und häufig kräftezehrenden Arbeit zu unterstützen, bieten wir Ihnen eine bedarfsorientierte Beratung an.

 

Nähere Informationen zum Beratungsangebot finden Sie in unserem Flyer (pdf).

 

Die kostenlosen Beratungstermine können Sie per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter
030 2123 8861 vereinbaren.

Interkultureller Zirkusworkshop

INTERKULTURELLER ZIRKUSWORKSHOP für Vorschulkinder mit und ohne Fluchterfahrung

 

Das Projekt ist bereits abgeschlossen.

 

Vorhang auf für einen interkulturellen Zirkusworkshop! Drei Monate lang, einmal pro Woche trifft sich die freiwillige Zirkus-AG und erarbeitet eine akrobatische, humorvolle und bunte Reise durch die Kulturen. Das Zirkustraining umfasst Akrobatik, Poi und Diabolo, Jonlage, Rola Bola, Laufkugel- und Clowntraining sowie tänzerische Chorographien mit dem Hula Hoop. Höhepunkt des Projektes ist eine feierliche Abschlussveranstaltung.

 

Ein Projekt von Kindern für Kinder. Name und Programm des Zirkusensembles werden von den jungen Artisten_innen selbst erarbeitet.  Begleitet werden sie dabei von zwei erfahrenen Fachkräften, einer Integrativen Heilpädagogin M.A. mit Zusatzausbildung als Inklusive Zirkuspädagogin und einer Diplom Pädagogin mit Erfahrung in zirkuspädagogischer Projektarbeit.

 

Eltern und Geschwisterkinder werden aktiv eingeladen, während der Zirkus-AG die Angebote des FamoX Familien- und Bildungszentrums kennen zu lernen und zu nutzen.

 

Wo: FamoX Familien und Bildungszentrum, Scharnweberstraße 25, 10247 Berlin

Wann: mittwochs, 13.30 bis 15.00 Uhr

Aktionszeitraum: 14.09.2016 bis 16.11.2016

Ansprechpartnerin: Julia Foltys (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Der interkulturelle Zirkusworkshop wird gefördert durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

Sonntagsangebot für geflüchtete Familien im FamoX

FAMILIENSONNTAGE – Interkulturelle Begegnung von Familien mit und ohne Fluchthintergrund

 

Das Projekt ist bereits abgeschlossen.

 

Jeden zweiten Sonntag findet im Familien- und Bildungszentrum FamoX ein interkultureller Familiensonntag statt.

 

Die Familiensonntage schaffen einen Ort für die Begegnung von Familien unterschiedlichster Herkunft. Im Fokus stehen die Vernetzung der Familien, deren Partizipation sowie das Eingehen auf die spezifischen familiären Bedürfnisse. Durch die gemeinsame Planung und Durchführung der Angebote können sich Teilnehmende mit ihren Stärken, Interessen und Ideen einbringen. Mögliche Aktivitäten umfassen Kochen und Spielen, Handarbeit, Basteln, Musizieren und Bewegung. Das Programm der Familiensonntage ist somit flexibel und wird von allen Teilnehmenden gestaltet. Durch die gemeinsamen Aktivitäten entsteht ein Netzwerk, in dem sich die Familien gegenseitig „unter die Arme greifen“ sowie voneinander erfahren und lernen.

 

Das Vorhaben ist gemeinnützig. Die Teilnahme an den Familiensonntagen inklusive Verpflegung ist kostenfrei und trägt sich aktuell durch ehrenamtliches Engagement. Der Transport der Familien von den Unterkünften in das Familien- und Bildungszentrum und zurück wird durch Ehrenamtliche organisiert und begleitet. Seit Januar 2016 besteht eine feste Kooperation mit der Notunterkunft (NUK) Bitterfelder Straße, Berlin.

 

Sei dabei, unterstütze die Familiensonntage! Das Projekt wird von der oXxymoron GmbH organisiert und koordiniert. Es kann aber nur mit der Unterstützung durch engagierte Freiwillige durchgeführt werden. Wir sind außerdem auf Zeit-, Sach- und Geldspenden angewiesen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, finden sich in unserem Flyer (pdf).

 

Unser Konzept der Familiensonntage finde hier:

Konzept Familiensonntage (deutsch, pdf)
Concept Familiensonntage (english, pdf)

 

Kostenlos beim Online-Shopping helfen über den Bildungsspender

Spenden über Betterplace

Spendenboxen für Sachspenden im FamoX

 

Ansprechpartner: Jamila Ahmed (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Projekt Gesunde Kita

Das Projekt ist bereits abgeschlossen.

 

Die Kita Colbestraße und die Kita Scharnweberstraße haben sich erfolgreich mit einem Projektantrag um eine Förderung im Rahmen des Programms „Gesunde Kita“ der Techniker Krankenkasse beworben!

 

Im Projektzeitraum September 2014 bis Dezember 2015 werden in beiden Kitas in Zusammenarbeit mit dem Institut für Gesundes Arbeiten (inga)  eine Reihe von bedarfsgerechten Maßnahmen der praktischen Gesundheitsförderung durchgeführt. Die Projektbausteine knüpfen an bereits bestehende Maßnahmen wie dem Ernährungsprojekt, der Durchführung von Waldtagen oder der Förderung der Psychomotorik an und ergänzen dort, wo sie Ressourcen der Gesunderhaltung stärken und Belastungen im Kita-Alltag minimieren.

 

Ziel ist es, den Kita-Alltag systematisch und dauerhaft, auch über das Projektende hinaus, noch gesundheitsförderlicher zu gestalten und einen„Wohlfühlort“ für alle zu schaffen. In den Prozess werden alle Beteiligten – Kinder, Eltern, Erzieher_innen sowie Kita-Leitung, aktiv einbezogen. Im Familien- und Bildungszentrum FamoX wird es darüber hinaus auch möglich sein, Impulse für den Sozialraum weiterzugeben.

 

Das Projekt hat bereits mit einer umfangreichen Analyse der unterschiedlichen Bedarfe und der Einrichtung von Arbeitsgruppen zum Thema Gesundheit begonnen. Noch in diesem Jahr werden erste Maßnahmen folgen. Die Kita Scharnweberstraße wird sich an den Teamtagen im Oktober intensiv theoretisch und praktisch mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen. Für die Kinder ist der Kurs „Kämpfen mit Köpfchen“ geplant, in dem Kinder unter Anleitung eines Trainers lernen werden, sich spielerisch und achtsam miteinander zu messen.

 

In der Kita Colbestraße freuen sich die Pädagog_innen unter anderem auf einen persönlichen Ergonomie-Check und die Durchführung eines Entspannungstrainings für Vorschulkinder. Eltern werden über die Inhalte dieses Trainings in einem Elternabend informiert und erhalten dort auch Gelegenheit, kleine Entspannungsübungen für Kinder auszuprobieren.

 

Wir halten Sie über den Fortgang des Projekts „Gesunde Kita“ an dieser Stelle auf dem Laufenden!

 

Ansprechpartner:

Caroline Servais, Referentin der Geschäftsführung

Kita Colbestraße: Daniel Wegewitz

Kita Scharnweberstraße: Katja Karg

PRIMEL – Professionalisierung von Fachkräften im Elementarbereich

Das Projekt ist bereits abgeschlossen.

 

Das Forschungsprojekt PRIMEL wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von mehreren deutschen und schweizerischen Hochschulen durchgeführt. Es soll überprüft werden, ob sich die verschiedenen Ausbildungsarten von Pädagog_innen in der täglichen Arbeit mit den Kindern bis zum Schulalter niederschlagen. Rückschlüsse aus diesen Untersuchungen sollen für Empfehlungen zur Verbesserung der Qualifikation des pädagogischen Personals genutzt werden.

 

Da die oXxymoron GmbH der Leitidee der 'Lernenden Organisation' folgt, hat sie sich gerne an dieser Studie beteiligt und zwei Pädagog_innen für die Teilnahme ausgewählt. Im November 2012 wurde ihre Arbeit in Angeboten und Freispielzeiten über sechs Tage hinweg mit zwei Videokameras aufgezeichnet. Außerdem fanden thematische Reflexionen mittels Fragebögen statt. 

 

Im Anschluss an die Auswertung der Daten werden die Ergebnisse im Frühsommer 2014 im Rahmen einer Tagung präsentiert. Vertreter der Kita Colbestraße werden diese Veranstaltung besuchen, um für unsere Einrichtungen das neue Wissen zu nutzen.